Die Geschichte der BSG Offenburg 
- vom Gymnastikabend bis zur Paralympics -

2011

 

2010

 

2009

Bei der Mitgliederversammlung wird Sigrid Heimburger zur neuen Schriftführerin gewählt. Die restlichen Vorstandsposten bleiben gleich. Juliane Wolf wird Deutsche Meisterin und Deutsche Jugendmeisterin. Die Wasserballer starten in ihre zweite Bezirksligasaison. Sitzballer werden bei der Deutsche Meisterschaft 10. Die Faustballer werden Deutscher Feldfaustball-Meister. Gennadij Neb wir Deutscher Meister im Powerlifting. BSG O geht Kooperation mit dem Tennisclub Offenburg ein. In München wird Sabine Brogle Deutsch Vizemeisterin im Schießen. Deutsche Meisterschaft im Wasserball in Offenburg: BSGO wird Vizemeister.

Ehrenmitglied Heinrich Kiefer ist verstorben

 

2008

Paralympics in Peking. Zwei BSGler mit von der Partie. Rainer Schmidt wird in Einzel 4. Sabine Brogle im Lufgewehr 14. und im Sportgewehr 12. 
Im Bereich Rehasport wird eine neue Abteilung gegründet, nun gibt es auch ein Angebot für Asthmatiker und Allergiker. 
Faustballer Deutscher Vizemeister, die Tischtennismannschaft der BSG Offenburg wird bei der DM Fünfter. Rainer Schmidt wird hinter Dauerrivale Arnold Zweiter bei der DM. Wasserballer treten zum ersten Mal in der Bezirksliga der Nichtbehinderten an

 

2007

Faustballer verteidigen den Deutschen Meistertitel 
Sitzballer bei der Badischen Meisterschaft hinter Pforzheim zweiter 
Sabine Brogle gewinnt Gold bei der Deutschen Meisterschaft in München 
Wasserballer holen in der Pfalz den Deutschen Vizemeistertitel. Die BSG O richtet die Deutsche Tischtennismeisterschaft aus, dabei wird Rainer Schmidt Deutscher Vizemeister und Sener Oguz kommt bis ins Halbfinale und wird 4.

 

2006

Die Faustballer gewannen den Deutschen Meistertitel in der Halle. Bei der Mitgliederversammlung wurden neu in den Vorstand gewählt: Holger Kimmig, 3. Vorsitzender, Andreas Müller, Kassierer und Jochen Reinert, Schriftführer.

 

2005

Die BSG O ist wieder einmal Ausrichter einer Deutschen Meisterschaft. Die Wasserballer kämpften im Offenburger Wasser um den Meistertitel. Dabei gewannen sie Bronze.

 

2004

wird überarbeitet

 

2003

wird überarbeitet

 

2002

BSGO Rollstuhlbasketballer sind Meister in der Landesliga Baden-Württemberg. 
Sener Oguz wurde Tischtennis-Jugendmeister. 
Großer Accor-Tag im Hotel Mercure. Über 2500 Besucher waren an diesem Tag gekommen. Die Faustballer freuten sich über die Vizemeisterschaft im Feldfaustball. 
Für Dirk Hudarin platzte der Medaillentraum bei der WM in Taiwan. 
Kimmig und Kofler immer noch für Gold gut. Bei den int. Meisterschaften der Behinderten in Berlin trumpften sie nochmals auf.  Mit drei Medaillen kehrten sie zurück. 
Schützen-DM: Sandra Rittler setzte Glanzlichter. Im Luftgewehr wurde sie Zweite und im Liegenschießen gewann sie Bronze. 
Mit zweimal Gold erfreute uns die Sportschützin Sabine Brogle.

 

2001

BSG Offenburg berichtete bei der Jahreshauptversammlung von den vielen Erfolgen und gleichzeitig von zwei neuen Abteilungen die ins Leben gerufen wurden: Sport für Nierenkranke und Jugendgruppe für Rollstuhlfahrer. 
Glückwünsche gab es für Sabine Brogle, Holger Kimmig und Dirk Hudarin vom Bundespräsidenten Rau und vom Kanzler Schröder. Auf dem Petersberg wurde ihnen das Silberne Lorbeerblatt  verliehen. 
Dirk Hudarin holte zum vierten Mal den Titel in der Königsklasse. In seiner Schadensklasse wurde er in Berlin abermals Vizemeister. 
Die Faustballer erreichten in der Halle in Karlsruhe bei der DM den dritten Platz. 
Superstar war Sabine Brogle. Die Sportschützin holte bei der Europameisterschaft in Dänemark einmal Gold und Silber. 
Neugründung der Diabetes-Gruppe.

 

2000

Bei der Jahreshauptversammlung wurden Neuwahlen durchgeführt. Franz Obert, 12 Jahre Kassenwart und Herbert Gorny, 13 Jahre 2. Vorsitzender wurden zum Ehrenmitglied ernannt. 
Nachfolger wurden: Schatzmeisterin Anja Kimmer und 2. Vorsitzender Klaus Müller. 
Dirk Hudarin wurde abermals Deutscher Tischtennismeister aller Klassen. In seiner Schadensklasse holte er die Vizemeisterschaft. 
Im Basketball, Sitzball und Blindentorball wurden viele Veranstaltungen besucht und selbst durchgeführt. 
Sheffield war für Kimmig ein gutes Pflaster. Vier Medaillen, eine Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille brachte er nach Hause. Die BSG Offenburg war Ausrichter der deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schwimmen. Kimmig schwamm einen neuen Kurzbahn-Weltrekord über 100 m Freistil (1:02,06). 
Nach dem Landestitel konnten die Faustballer bei der WM in Marl-Hüls einen guten dritten Platz erkämpfen. 
Bei den deutschen Meisterschaften der Sportschützen holte Sabine Brogle zweimal Gold. 
Große Feier des Badischen Behindertensportverbandes zum 50jährigen Jubiläum,  die mit der Orfa-Eröffnung abgehalten wurde. 
Bei der Paralympics in Sydney waren 4000 Behindertensportler anwesend. Von der BSG Offenburg hatten sich vier Teilnehmer/in qualifiziert: Sportschützin Sabine Brogle, Tischtennisass Dirk Hudarin sowie die Top Schwimmer Holger Kimmig und Mario Kofler. Für die BSG Offenburg kamen sechs Medaillen heraus. 
Brogle Sabine zweimal Silber, Kimmig Holger Gold, Silber und Bronze und Kofler Mario ereichte einen 6. Platz. Dirk Hudarin holte Bronze. 
Mit über 300 Gästen wurde die Paralympicsfeier in Offenburg in der Reithalle durchgeführt. 
Sportlerehrung durch den Stadtanzeiger, sowie bei der Ehrung durch die Stadt Offenburg war die BSG Offenburg der erfolgreichste Verein.

 

1999

Mittlerweile hat die BSG über 300 Mitglieder. Weitere Abteilungen wurden gegründet, z.B. zum Jahresbeginn die Wirbelsäulengymnastik. Außerdem hat die Herzsportgruppe Offenburg eine weitere Außenstelle in Hohberg-Diersburg ins Leben gerufen.
Der 1. Vorsitzende Günter Pfullendörfer erhielt den Sportehrenbrief der Stadt Offenburg.
Faustballer erreichten den vierten Platz bei der DM in Lübeck.
Dirk Hudarin wurde in Dessau deutscher Meister in seiner Schadensklasse. Im Doppel gelang ihm ein dritter Platz (Bronze) die festigte auch seinen Platz in der Weltrangliste.
20 Schwimm-Medaillen sind für die BSG Offenburg ein Traumergebnis. Ihre Dominanz im deutschen Schwimmsport der Behinderten zeigten die Aktiven der BSG Offenburg. In Braunschweig wurden sieben Gold-, sieben Silber und sechs Bronzemedaillen geholt.

 

1998

Im Jahr des 45-jährigen Bestehens ist die BSG Ausrichter der Süddeutschen Meisterschaften im Blinden-Torball und der Deutschen Meisterschaft im Fußballtennis. OG muss sich jeweils mit dem vorletzten Platz begnügen.
Unsere Aushängeschilder beweisen, dass man im Behindertensport nur mit einem ausgeprägten Leistungswillen große Erfolge erzielen kann. Im Sportschießen erkämpft Sabine Brogle in Santander (Spanien) bei 50 Grad im Zelt der Schießanlage die Vizemeisterschaft in der Disziplin Luftgewehr vor der Weltmeisterin Kim Aus Südkorea. 
Auf Landesebene freuen wir uns über den Badischen Meistertitel im Hallenfaustball mit den Spielern Frieder Sachs, Arno Schappacher, Georg Kimmer, Bernd Flamm, Dieter Kordua und Dieter Hauser.
Mit Dirk Hudarin erkämpft ein Behindertensportler der BSG Offenburg erstmals einen Deutschen Meistertitel im Tischtennis (Einzel). Mit der Nationalmannschaft wird Hudarin Internationaler Slowakischer Meister. In der Königsdisziplin "Offene Klasse". Im Einzel holt Hudarin den zweiten Platz. Klaus Rauber belegt in seiner Wettkampfklasse mit der Mannschaft einen beachtlichen dritten Platz.
Elf Medaillen war die Ausbeute der BSG bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Köln.
Vom 10. - 17. Oktober fanden in Neuseeland die Schwimm-Weltmeisterschaften satt. Kimmig kann über 100m Rücken die Vizeweltmeisterschaft erkämpfen. Kofler gewinnt in seiner Lieblingsdisziplin Brust Bronze.
Eine weitere Überraschung gibt es bei der Tischtennis-WM in Paris, wo Dirk Hudarin mit der Mannschaft die Vizeweltmeisterschaft gewinnt. Im Einzel wird er zudem noch Dritter.

 

1997

Die Sitzballer feiern den Baden-Württembergischen Meistertitel. Bei den offenen Britischen Meisterschaften startet die Schwimmerin Stefanie Gall zum erstenmal für die BSG Offenburg und erreicht über die 200 m Lagen den ersten Platz. Kimmig gewinnt dreimal, Kofler zweimal Gold. Bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig gibt es weitere Medaillen für Kimmig , Kofler und Gall.
Die Faustballer holen den Verbandstitel.
Sabine Brogle gewinnt bei der EM in Frankreich die Silbermedaille und bei den Deutschen Meisterschaften zweimal Gold.
Dirk Hudarin wird Europameister mit der Mannschaft des DBS. Klaus Rauber wird in den A-Kader aufgenommen und festigte auch seinen Platz in der Weltrangliste.

 

1996

Der Höhepunkt des Sportjahres ist die Teilnahme von Holger Kimmig, Mario Kofler und Sabine Brogle an den Paralympics in Atlanta. Mit zehn Medaillen kehren die Sportschützin und die beiden Schwimmer in die Ortenau zurück. Die BSG Offenburg ist der erfolgreichste Verein in Deutschland. Den größten Anteil an der glänzenden Bilanz hat Holger Kimmig. Dreimal steht der 21-jährige auf dem Treppchen ganz oben. Außerdem holt Kimmig drei Silber und eine Bronzemedaille. Mario Kofler erreicht über 100 m Brust einen dritten Platz. Zweimal Bronze gewinnt die Sportschützin Sabine Brogle.

 

1995

Am 18. Januar gibt es eine neue Zusammenarbeit: Die BSG und die Sportgruppe der Lebenshilfe Offenburg arbeiten zusammen. Vorsitzender der Lebenshilfe ist Manfred Siebert.
Kimmig und Kofler vergrößern ihre Titelsammlung bei der DM in Köln. Zum erstenmal startet die BSG bei einer DM mit einer Staffel. Kimmig, Kofler, Oreb und Christen werden über 4 x 100 m Freistil und 4 x 100 m Lagen jeweils Dritter. Bei der EM in Perpignan / Südfrankreich erreicht Holger Kimmig viermal Gold. Dazu nimmt er noch über 50 m und 100 m Freistil Silber mit. Mario Kofler holt Silber über 100 m Brust und Bronze über 400 m Freistil.  Dirk Hudarin holt mit der Nationalmannschaft in Dänemark den Europameistertitel. Die deutsche Vizemeisterschaft im Faustball (Feld) erreichen Frieder Sachs, Heinz Spinner, Georg Kimmer, Bernd Flamm, Hans-Jürgen Holl, Jahann Sojka, Dieter Hauser, Dieter Kordua.

 

1994

Bei der DM in Hannover gewinnen Kimmig, Kofler und Oreb 21 Medaillen und stellen zwei Weltrekorde und drei deutsche Rekorde auf. Bei der WM in Malta gibt es neun Medaillen für Kimmig und Kofler, 3 Gold-, 3 Silber- und 3 Bronzemedaillen brachten sie mit nach Hause.
Im Tischtennis macht das Jungtalent Dirk Hudarin von sich reden.

 

1993

Günter Pfullendörfer wird Landesvorsitzender des Badischen Behindertensportverbandes.
Im September gibt es die Bayreuther Festspiele für die Schwimmer. Holger Kimmig erschwimmt sich neunmal Gold und zweimal Silber, Mario Kofler holt sechsmal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze. In Sheffield bei den offenen Britischen Meisterschaften gibt es durch die Offenburger Schwimmer Weltrekorde. Kimmig holt fünfmal Gold, zweimal Silber und verbessert den Weltrekord über 200 m Freistil um mehr als zwei Sekunden. Mario Kofler gewinnt zweimal Gold, einmal Silber sowie zweimal Bronze und stellt über 400 m Lagen einen Weltrekord auf.

 

1992

Bei den Paralympics in Barcelona ist Holger Kimmig einziger Teilnehmer aus der Ortenau und holt zweimal Silber und dreimal Bronze im Schwimmen.

 

1991

Holger Kimmig holt sechsmal Gold bei der Deutschen Meisterschaft in Dortmund.

 

1985

Das Vereinsspektrum wird erweitert und die Ambulante Herzgruppe unter der Leitung von Dr. H. Winter wird ins Leben gerufen.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Blindentorball. Mehr als 250 Blindensportlerinnen und -sportler sind hierbei in Offenburg zu Gast.

 

1983

Im Jahre des 30-jährigen Bestehens ist man Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Faustball. Der Heimvorteil wird genutzt und die Vizemeisterschaft erreicht.
Im Schwimmen wird der jugendliche Jochen Reinert Deutscher Jugendmeister.

 

1982

Am 16.01.82 stellt sich der langjährige Vorsitzende Georg Mosler nicht mehr zur Wahl. Neuer Vorsitzender wird Günter Pfullendörfer. Georg Mosler wird aus Anlass seines 60. Geburtstages am 09.02.82 zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

1981

Die Blindensportler nehmen mit ihrem Trainer Reinhold Vallendor bei einer Demonstrationsveranstaltung in Paris teil.
Die VSG OG führt das erste internationale Turnier im Rollstuhlbasketball durch.

 

1979

Herausragender Athlet im Blindensport ist nach wie vor Herbert Wörner. Bei den Bundesmeisterschaften 1979 in Aulendorf wird er mit der Goldmedaille im Kugelstoßen und mit der Silbermedaille im Diskus ausgezeichnet. Die Krönung seiner sportlichen Laufbahn ist die Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften in Zürich, bei denen er Bestleistungen erzielt, sowie sich für die Teilnahme bei der Behinderten-Olympiade in Arnheim/Niederlande qualifiziert.

 

1977

Offenburg wird badischer Meister im Fußballtennis.

 

1963

Man feiert unter der Schirmherrschaft von Senator Prof. Dr. Burda das 10-jährige Jubiläum.

 

1960

Die Faustballer werden in Delmenhorst Deutscher Vizemeister. Es spielten: Erb, Bertsch, Heisch, Vogt, Engelhardt und Jung. Auch unsere Schwimm-Asse Faller, Bohnert und Vogt machen der VSG mit guten Leistungen alle Ehre.

 

1958

Eine personelle Wende gibt es im Jahre 1958 bei der Generalversammlung. Der 1. Vorsitzende Konrad Heuberger stellt sich nicht mehr zur Wahl. Gewählt wird Georg Mosler (heute Ehrenvorsitzender).

 

1956

Die VSG wechselt in die neue Turnhalle des Grimmelshausen-Gymnasiums über. Die ersten blinden Sportkameraden kommen zum Verein. Das beliebte Blinden-Torballspiel wird eingeführt. Die Beingeschädigten versuchen es mit dem Sitzballspiel. In den Sommermonaten trainieren sie zusätzlich Leichtathletik und Faustball. Faustball wird in den Wintermonaten in den landwirtschaftlichen Hallen gespielt.

 

1953

Am 14. Juni findet sich die Versehrtensportgemeinschaft Offenburg in der "Zähringerstube" (heute Pressehaus des OT) zusammen. Es wird ein provisorischer Vorstand gewählt. Der Sportbetrieb wird in der alten Knabenvolksschule (Georg-Monsch-Schule) abgehalten. Die Gruppe besteht zunächst aus zehn Kriegsgeschädigten. Gymnastik, Geräteturnen, Tischtennis und sonstige Spiele sind Bestandteil der regelmäßigen Sportstunden.

Günter Pfullendörfer, 1. Vorsitzender